Schützenfest 2005 - Seite 3

Der Heidesee

Nachdem der Regen alsbald etwas nachließ, machte man sich eiligen Schrittes auf den Rückweg zum Festplatz, wo uns bereits die nächste Überraschung erwartete: Der Platz hatte durch die Dauerschütterei die Form eines überdimensionierten Baggerloches angenommen und das Zelt unterspült, so dass man sich vorkam, als befände man sich in einem Hausboot, das gerade im Begriff ist, abzusaufen.

Unser Biervorrat

Die Schützen Bruno und Noppo versuchten zu retten, was zu retten war und brachten eilig unser wichtigstes Kapital, 25 Kisten bestes Pils, ins sichere Lokal, wo es am Besten aufgehoben war.

Heiner sucht den Stöpsel

Schütze Heiner sprang in gewohnt heldenhafter Manier in die Fluten, um den Stöpsel zu ziehen und das Wasser abzulassen. Er bekam aber den Abfluss nicht frei und der Einsatz von 200 Litern Domestos war nicht zu realisieren, so dass er entnervt und mit nassen Füssen aufgab. Resignation nachte sich unter einigen Schützen breit. Vor allem Fahnenschwenker und Freizeitcatcher Schlado hätte beinahe einen Zaungast in der nächstbesten Großpfütze ersäuft, der es wagte, ihn in lockerer, südländischer Art auf das schlechte Wetter aufmerksam zu machen.