Doch man bekam sich nach einer Runde Aufwärmbier in der nahegelegenen Stammkneipe schnell wieder unter Kontrolle und sagte: "Petrus kann uns mal, jetzt feiern wir erst recht!" Man brachte die Vogelstange in Position, baute einige große Sonnenschirme (gaben hier astreine Regenschirme ab) in günstiger Position auf und machte sich daran, den Vogel in seine Bestandteile zu zerböllern.
Und es wurde ein zähes Ringen. Die mittlerweile eingetroffenen Gönner des Vereines (wir danken hiermit für die Finanzhilfe und die sehr wichtigen Lebensmittelspenden - lecker Bier) und Herscharen von Gästen (neben unseren besseren Hälften, sage und schreibe 4 Gäste, oder waren's doch 5?) erlebten mit Spannung und johlendem Beifall, wie Schütze Kläuserich den armen Papagei den linken Arm in Fetzen schoss. Selbiges wurde durch Schütze Frank auf der rechten Seite in Vollendung vorgeführt. Vorher war bereits der Schwanz dem Schützen Andreas zum Opfer gefallen. Der gute Georg beließ es nicht dabei, nur den Kopf des Vogels von dessen Schulter zu rasieren, sondern nach dem sage und schreibe 78. Schuss auch den Rest von der Stange zu fegen.
Der Jubel, der da über ihn hereinbrach kannte keine Grenzen. Der Fesche wurde geherzt und beglückwünscht und sodann ließ er seine Königin Ruth herbei eilen, damit man den Marsch durch die Gemeinde antreten konnte. Oberst Torte schritt sogleich mit dem frisch gebackenen Königspaar die jubelnde Front ab und man joggte gemeinsam mit dem elektronischen Spielmannszug durch halb Rhede.