Schützenfest 2008 - Seite 2

Kurze Pause

Nachdem durch die drei Gildemeister Andre, Feschen und Heiner die obligatorischen organisatorischen Hürden beseitigt worden waren, konnten wir in diesem Jahr wie gehabt am Freitag in fröhlicher Runde und in Begleitung von zwanzig glatten, knackig braunen, allerdings dickbäuchigen und etwas kühlen Blonden durch die Siedlungen Altrhedes zum nahe gelegen Forst schlendern, um den Wald um ein paar prächtige Maien zu erleichtern.

Maien holen

Fahnenschwenker Noppo, gerade einigermaßen kuriert von einer schweren Bandscheibchenverdrehung, scheute weder blutrünstige Insekten noch brennende und stachelige Flora und kletterte behäbig über den Stacheldrahtzaun eines nahe gelegenen Naturschutzgebietes. Rückendeckung bekam er dabei vom Schützen Horst, welcher gerade eine mehrmonatige Spezialausbildung beim KSK in Calw erhält. Einige Neider behaupten, er mache lediglich seinen Grundwehrdienst, aber ich habe den Mann erlebt wie er ohne mit der Wimper zu zucken mitten in Gelsenkirchen auf halber Strecke zum Gelände des RockHard-Festivals innehält und zu mir herüberzischt: "Mein Instinkt sagt mir, dass ich meine Eintrittkarte im Auto hab liegenlassen". Und wie der Blitz hat er sich die zwoeinhalb Kilometer zurück zum Auto gerobbt und war fast so schnell wie ich am Festivalgelände. Also doch Spezialausbildung. Ist ja auch egal, jedenfalls haben die beiden unter enormen Anstrengungen diverse Bäumchen gerodet während Feschen mit seinen wässrigen Adleraugen an der Straße Schmiere Stand.

Aufbau

Danach das Pflanzwerk ab auf den Hänger und im Galopp zurück zur Festwiese. Wie im letzten Jahr hatten wir wieder die Große Ehre auf dem Gelände Stauber zu residieren, welches den idealen Rahmen für ein gutes Schützenfest bot. Passenderweise hatte Gildemeister Andy ein geniales Spielzeug für unsere Zwecke sichern können: Eine fahrbare Kneipe sozusagen, in der sich alles versteckte , was man für eine Party braucht. Neben einem kompletten Gasgrill inklusive Dunstabzug, Kühlfach für etliche Kisten Bier und Berge von Grillfleisch (Ohne Flees keen Prees) und einigen kompletten Bierzeltgarnituren nebst Schirm, war eine gut ausgestatte Hüttenstereoanlage an Bord, welche wir direkt beim Schmücken einweihten, um den Nachbarn zu zeigen, wo am nächsten Tag die Kuh fliegt. Nach getaner Arbeit haben wir uns die restlichen Blondinen zur Brust genommen und den Abend mit Bierprüfungen ausklingen lassen.